Archiv für Mai 2012

Lindas Kritik zum Hörspiel 154 “Botschaft aus der Unterwelt”

Donnerstag, 31. Mai 2012

Justus McSherlock, der weltberühmte Detektiv…selten hat das Zitat von Skinny Norris so gut gepasst, wie in dieser Folge. Dabei hat der Erzfeind der drei Detektive diesmal seine Hände gar nicht im Spiel. Dafür haben es Bob, Peter, aber vor allem Justus mit einem anderen, äußerst cleveren und gerissenen Gegenspieler zu tun. Dieser nennt sich in Anlehnung an Sherlock Holmes´größten Gegenspieler selbst Professor Moriarty. „Der Napoleon des Verbrechens“ scheint immer einen Schritt schneller zu sein als die drei Detektive und schreckt vor nichts zurück. Durch sein Verschulden gerät selbst Onkel Titus in arge Schwierigkeiten.
Die Geschichte von Kari Erlhoff hat mir bereits sehr gut gefallen, umso mehr habe ich mich auf die Hörspielumsetzung gefreut. Eines vorab, das Buch wurde ausgesprochen gut als Hörspiel umgesetzt. Es wurde nicht allzu viel gekürzt, auch die „Brücke“ zu den Kids-Abenteuern mit dem Treffen in ihrer „alten Zentrale“, der Kaffeekanne fand ich sehr gelungen. Die (teilw. alte EUROPA) Musik passt nahezu perfekt und auch die Sprecher wurden gut ausgewählt. Insgesamt ein wirklich schönes, sehr spannendes Krimi-Abenteuer mit vielen netten Anekdoten und einem Rätsel an dem Sherlock Holmes seine wahre Freude gehabt hätte. Lediglich an ein, zwei Stellen (Mini-Sender in Peters Schulter) wurde, wie schon im Buch unserer Meinung nach vielleicht ein wenig zu dick aufgetragen, was der Geschichte aber nicht schadet. Moriarty hat sicherlich das Zeug erneut in Erscheinung zu treten, oder sogar ein dauerhafter Rivale für die drei ??? zu werden, zumal der gute Victor Hugenay ja noch hinter „schwedischen Gardinen“ weilt. 😉 Von mir gibt es 4 1/2 von 5 Fragezeichen für die Botschaft aus der Unterwelt, Prof. Moriarty und natürlich für Justus McSherlock und seine zwei vertrottelten Spürhunde. Eure Sherlock-Linda 🙂