Gespenster und andere Erscheinungen

Wer die einzelnen Folgen, egal ob als Hörspiel oder als Buch, noch nicht genau kennt, sei gewarnt. In den folgenden Beiträgen gehen wir jeder mysteriösen Erscheinung auf den Grund. Wer sich also die Spannung erhalten möchte, widme sich diesem ???-Special erst etwas später, allen anderen wünschen wir viel Spaß.

...Ein geisterhaftes Licht hat keine Hände...

Neben dem Diebstahl des Kapartenhundes haben es die drei Detektive in dem Fall „Die drei ??? und der Kapartenhund“ auch mit mysteriösen Lichtblitzen zu tun, die die Räume von Mr. Prentice heimsuchen („Da war ein Blitz mitten im Raum…“).

Wie sich erst ganz zum Schluss des Falles herausstellt, haben die Lichtblitze einen ganz harmlosen Ursprung. Sonny Elmquist, einer der Mieter im Apartmenthaus, gesteht den drei Jungen, dass er das Mandala sehen wollte, welches im Arbeitszimmer von Mr. Prentice an der Decke hängt, und strahlte dies mit einer sehr starken Taschenlampe von unten an.

 

...Ich bin es, Sokrates...

sokrates

In dem Fall „Die drei ??? und der sprechende Totenkopf“ begegnen die drei Jungen einem äußerst mysteriösen Phänomen: Einem sprechenden Totenkopf, der früher einem Magier – dem großen Gulliver – gehörte. Justus erste Begegnung mit dem Totenkopf, mitten in der Nacht, lässt selbst den sonst so logisch agierenden ersten Detektiv stutzen. Mehr zum schmunzeln ist allerdings Tante Mathildas Begegnung mit „Sokrates“ („Er hat buh gerufen…“).

Am Ende gibt es auch hier eine ganz plausible Erklärung. In der Bodenplatte aus Elfenbein, auf der der Totenkopf montiert war, befand sich ein Sender mit Mikrofon. Gulliver, der sich in der Nähe des Schädels aufhielt, konnte so mit Hilfe eines kleinen Lautsprechers im Ohr jedes gesprochene Wort hören und mit einem zweiten Mikrofon entsprechend reagieren. Als Tante Mathilda beim aufräumen den Totenkopf als „hässliches Biest“ beschimpfte, konnte sich der Magier ein  „Buh! nicht verkneifen.

 

...da kommt was...

Justus, Bob und Peter erhalten in dem Fall „Die drei ??? und der unheimliche Drache“ den Auftrag einen entlaufenen Hund zu suchen. Nur dabei bleibt es nicht. In den unterirdischen Höhlen von Seaside machen die drei die „Bekanntschaft“ mit einem äußerst mysteriösen Drachen. („Ein Drache auf Rädern und mit Husten…“)

Wie sich herausstellt steckt hinter dem unheimlichen Drachen Mr. Allens Nachbar Arthur Shelby, der eine ganz besondere Vorliebe für technische Tricks hat. Und der Drache ist nichts anderes als ein speziell umgebautes U-Boot, welches Mr. Shelby dazu benutzen wollte, um die gestohlenen Goldbarren aus einem Bankraub auf dem Seeweg in Sicherheit zu bringen.

 

...ich wünschte ich wäre weit weg von hier...

Im Fall „Die drei ??? und der grüne Geist“ begegnen zunächst nur Bob und Peter der geisterhaften Erscheinung des alten Matthias Green. In Verdant Valley verbreitet der Geist dann nicht nur bei Miss Green sondern auch unter den Arbeitern des Weinguts Angst und Schrecken. („Er trug grüne Gewänder wie es Onkel Matthias immer getan hat…“)

Die Auflösung dieser geisterhaften Erscheinung stellt sich als recht einfach heraus. Harold Carlson hat mit Hilfe eines Projektors den Geist erscheinen lassen mit dem Ziel, das Weingut von Miss Green zu ruinieren, um den Betrieb anschließend selbst zu übernehmen. Den furcht erregenden Schrei, den Bob und Peter zu Beginn von der alten Villa aus vernehmen, hat er selbst ausgestoßen.

 

...wie kann eine 3000 Jahre alte Mumie flüstern...

Ra-Orkon

Diese Frage stellt sich nicht nur Peter. In dem Fall „Die drei ??? und die flüsternde Mumie“ werden sie von einem berühmten Ägyptologen um Hilfe gebeten. Die Mumie eines alten ägyptischen Königs namens Ra-Orkon scheint tatsächlich zu flüstern, natürlich in arabischer Sprache. Der Butler Wilkins ist davon überzeugt, dass es sich um einen Fluch handelt. („Das ist der Fluch des Ra-Orkon…“)

Es handelt sich natürlich um keinen Fluch. Immer wenn Professor Yarboroughs die Fenster zu seinem Arbeitszimmer öffnete und sich mit der Mumie beschäftigte, konnte ihn sein Nachbar Professor Freeman sehen. Dann sorgte er mit Hilfe eines Spezialmegaphons dafür, dass der Eindruck entstand, dass die Mumie flüsterte. Mit dem Ziel, dass ihm Professor Yarborough die Mumie überlassen würde, um an die im Sarkophag versteckten Diamanten zu gelangen.

 

...da schimmert was, es ist blau...

In dem Fall, „Die drei ??? und das Gespensterschloß“ haben es die die drei Jungen mit jeder Menge geisterhaften Erscheinungen zu tun. Unter anderem geraten Bob und Peter bei einem Schlossbesuch in den Vorführraum. Neben der unheimlichen Orgelmusik begegnet ihnen auch das blaue Phantom, und die beiden Jungen nehmen schleunigst Reißaus. („Da kommt jemand Bob! Weg, schnell weg…“)

Die Enthüllungen um die Geheimnisse des Gespensterschlosses haben es wirklich in sich. Hinter dem Spuk steckte niemand anderes als Stephan Terrill, der seinen Tod vortäuschte und von da an nur noch als sein Agent Jonathan Rex auftrat. Mit allen Tricks, die er aus seiner Zeit als „Mann mit den 1000 Gesichtern“ kannte, versuchte er zu verhindern, dass ihm jemand sein Schloss wegnahm, was ihm dadurch ja auch gelang.


 

...die haben ja gar keine Köpfe...

Dieser Fall führt die drei Detektive auf den Landbesitz der Familie Sanchez. Dort begegnet ihnen nicht nur der lachende Schatten, sie werden zudem Zeugen einer äußerst unheimlichen Erscheinung und das ein oder andere knifflige Rätsel gibt es auch noch zu lösen ("Der Schatz ist im Himmelsauge, wo kein Mann ihn finden kann").

Der angebliche Vorsitzende des Vegetarierbundes Mr. Harris versucht mit Hilfe von vier Indianerjungen vom Stamme der Yaquali, die er auf skrupellose Weise in seine Gewalt gebracht hat, den Schatz der Chumash-Indianer zu finden. Bei den vier kopflosen Gestalten handelt es sich um die Indianerjungen, denen ein Sack über den kopf gestülpt wurde. Im Dunkeln sieht es für Peter und Justus so aus, als hätten sie keine Köpfe.

Hinter dem lachenden Schatten verbirgt sich nicht anderes als Mr. Harris Vogel, ein Kookaburra, den Mr. Harris aus seiner australischen Heimat mitgebracht hat. Dieser wird auch der lachende Tölpel genannt. In der Dämmerung war der Vogel nicht zu sehen. So hatte es den Anschein, als würde der Schatten lachen.

 

...zur Seite , Mr. Smathers...

Patrick und Kenneth, die beiden irischen Gehilfen von Onkel Titus Jonas wollen ihre Cousine Kathleen besuchen. Justus, Peter und Bob begleiten die beiden und "schlittern" so in ihren neusten Fall am Mount Lofty, der von den Einheimischen auch Monsterberg genannt wird.

Dies ist einer der wenigen Fälle, der nicht wirklich vollständig aufgeklärt wird. Das es sich bei dem Bergmonster um keinen Bären handelt dürfte selbst dem nicht ganz so aufmerksamen Hörer / Leser klar geworden sein. Doch ob es sich um Bigfoot (Sasquatch), einer amerikanischen Art Schneemensch bzw. Yeti mit riesenhaften Füßen handelt, bleibt der Phantasie jedes Einzelnen überlassen. Dank eines ganz besonderen Tierfreundes bleibt das vermeintliche Bergmonster zum Glück in Freiheit ("Guter Mr. Smathers!").

 

...der große Chiavo...

In diesem Fall versucht der lange Zeit schwer zu durchschauende Senor Santora, die sympathische Mr. Darnley ("...eine Rokokokokotte..."), dazu zu überreden, ihm den Zauberspiegel zu verkaufen ("...auf dem Spiegel lastet ein Fluch...") Mrs. Darnleys große Leidenschaft ist das sammeln von seltenen, überwiegend antiken Spiegeln und da sie nach eigener Aussage mehr Geld besitzt, als sie je ausgeben kann, denkt sie nicht im Traum daran das seltene Stück dem hartnäckigen Spanier zu überlassen. Daraufhin lässt Senior Santora mit allerlei Tricks und einem Gehilfen "Chiavos Geist" in dem Zauberspiegel erscheinen. 

Wie sich herausstellt, scheinen noch weitere zwielichtige Personen hinter dem Spiegel her zu sein. Erst durch die Entführung ihres Enkels ist die hartnäckige Mrs. Darnley bereit den Spiegel abzugeben um dadurch Jeffs Freilassung zu ermöglichen.

Doch welches Geheimnis verbirgt sich hinter Chiavos Spiegel? Soviel sei verraten, es geht um eine politische Verschwörung. Einen Geist gibt es auch in diesem Fall nicht und alles weitere müsst ihr selbst herausfinden...;0)


 

...ihr habt ein Gespenst gesehen?

Geisterinsel

Auf der legendären Geisterinsel haben es die drei ??? neben dem Rätsel um den Schatz von Kapitän Kapitän One Ear unter anderem auch mit einem "Karussellgespenst" zu tun. Der Legende nach handelt es sich um den Geist der halsstarrigen Sally Ferrington, die in einer Gewitternacht auf dem Karussell von einem Blitz erschlagen wurde. In stürmischen Nächten wollen Fischer immer wieder eine weiß gekleidete Gestalt gesehen haben, die sich an eines der bemalten Pferde des Karussells klammerte. Dies wird den drei Jungen auf der Überfahrt vom Sam Robinson erzählt. Als der griechische Junge Chris die drei Detektive aufliest machen die vier eine ähnliche Entdeckung. Gegen Justus Wunsch der Sache auf den Grund zu gehen, wendet Chris das kleine Fischerboot ("...ohne mich, das ist wirklich das Gespenst, wir müssen weg...") und fährt davon.

Die Aufklärung der Geistererscheinung ist zumindest im Hörspiel sehr kurz und einfach. Demnach wollte der Wachmann Tom Farraday nach dem Rechten sehen und stellte das Karussell an. Er trug einen gelben Regenmantel und aus der Ferne hat man ihn offensichtlich für das Gespenst gehalten...

Wenn wir Dr. Wilbur, dem Besitzer der Geisterinsel glauben schenken, hat es eine Geistererscheinung nie gegeben und junge Leute haben sich die Geschichte um das Karussellgespenst nur ausgedacht um den abergläubischen Fischern Angst einzujagen.

 

...das Wesen aus der Urzeit...

El Diablos Höhle

Neben dem Heulen aus El Diablos Höhle, haben es die drei Detektive in diesem Abenteuer auch mit einem vermeintlichen Urwesen zu tun.

...da oben auf der Düne...

Tanzende Teufel

- folgt in Kürze -

...Dunkel ist die Nacht...

Die singende Schlange

...ist der erste Teil einer Erkennungsparole, ohne die man nicht ins Haus gelangt.

...die wandelnde Vogelscheuche...

Die wandelnde Vogelscheuche

Durch einen Zufall lernen die drei ??? den Insektenforscher Dr. Charles Wooley kennen...

...der höllische Werwolf...

Derb höllische Werwolf

- folgt in Kürze -

...Ich bekomme keine Luft...

Im Bann des Voodoo

Bei einem scheinbar harmlosen Saunabesuch lernt der für Recherche und Archiv verantwortliche dritte Detektiv Bob Andrews den sympathischen Musikproduzenten Al Parker kennen.

...Es senkt sich in die Tiefe...

Geheimsache Ufo

Nicht nur dem zweiten Detektiv Peter Shaw, gefriert beim Anblick der fliegenden Untertasse das Blut in den Adern.

...Jemand hat mein eigenes Grab angezündet...

Der Feuerteufel

Aaron Moore, der Autor der Reihe Dämonenfeuer fürchtet um sein Leben.

...Es war ein Geisterschiff...

Das Geisterschiff

Die drei ??? trauen ihren Augen nicht. Doch bei dem scheinbar lautlos durch die See gleitenden Dreimaster mit den zerfetzten Segeln und dem weiß leuchtenden Rumpf deutet alles auf ein Geisterschiff hin. Aber wie kann das sein?

...Dunnerak, das Monster aus der Wildnis Alaskas...

Dunnerak

- folgt in Kürze -

...da schwebt etwas weißes im Nebel...

Das Nebelphantom

Es war Peters Idee in den Ferien wandern zu gehen...

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